
Rena Nissen
Chefarztsekretariat
Das Projekt KAPPA steht für Kontinuierliche Allgemeinpsychiatrische und Prä-/Postforensische Psychosenbehandlung in Hamburg-Altona.
In Hamburg ist in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg von Menschen mit Psychosen zu beobachten, die im Maßregelvollzug untergebracht sind oder nach § 126a StPO behandelt werden.
Ein Grund dafür ist, dass insbesondere junge Menschen mit Psychosen oft nicht ausreichend oder zu spät die passende Hilfe bekommen.
Gleichzeitig fehlen wichtige Unterstützungsangebote:
Die Folge:
Ein weiteres Problem ist, dass die Allgemeinpsychiatrie und der Maßregelvollzug oft nebeneinander arbeiten, ohne ausreichend miteinander vernetzt zu sein.
KAPPA richtet sich insbesondere an Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (v. a. Psychosen), die im Bezirk Altona leben oder sich dort aufhalten.
Dort soll die Versorgung besser koordiniert, bestehende Angebote gebündelt, und durch neue Projekte ergänzt werden.
Um eine bessere Versorgung zu erreichen, sollen bestehende Angebote gestärkt und miteinander verknüpft werden:
Durch bessere Vernetzung, mehr aufsuchende Hilfe und zusätzliche Wohn- und Betreuungsangebote soll erreicht werden, dass weniger Menschen durch das System fallen, Erkrankungen früher behandelt werden, und langfristige sowie schwere Verläufe reduziert werden.

Chefarztsekretariat